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Die Burg

Die Ni­ede­rung­sburg wur­de um 925 von as­ka­nisc­hen Mark­gra­fen er­ba­ut. Ver­mutlich di­en­te sie zur Grenzüber­wa­chung an der Tan­germündung in die El­be.1009 wird die Burg Tan­ger ers­tmals in einer Chro­nik des Bisc­hofs Thi­et­mar von Mer­se­burg erwähnt. Im 10. und 11. Jahr­hun­dert war sie Re­ich­sburg und si­cher­te die de­uts­che Re­ichs­gren­ze an der El­be. Im 13. Jahr­hun­dert ent­stand die Stadt Tan­germünde. Am 7. Sep­tember 1373 zog Ka­iser Karl IV. in die Burg ein und ließ 1374 se­iner Herr­schaft entspre­chend die Burg schlossähnlich aus­ba­uen. 1377 wur­de die 1371 ers­tmals erwähnte Schloss­ka­pel­le in ein Augus­ti­ner-Chor­herrens­tift um­ge­ba­ut.

Das Zi­el des Ka­isers, Tan­germünde zur Ha­upt­stadt zu ma­chen, wur­de von se­inen Nach­fol­gern nicht we­iter ver­folgt. In der Fol­ge ent­wic­kelte sich die Burg zum Ver­waltung­smit­telpunkt der Alt­mark und der Prig­nitz. 1640 wur­de die Burg von schwe­disc­hen Trup­pen ni­eder­gebrannt. 1699 ließ Kurfürst Fri­ed­rich III. das „Amt­sha­us“ er­ba­uen und nahm es 1701 als König Fri­ed­rich I. in Augens­che­in. Ab 1902 wur­de mit einem his­to­risc­hen Wi­ede­ra­uf­bau be­gon­nen.

Von der ehe­mali­gen Bur­ganla­ge sind das Burg­tor, die Kanz­lei, der run­de Berg­fri­ed, ein Wohn­turm und der Burg­gra­ben er­halten. Die ehe­mali­ge Kern­burg wird he­ute als Ho­tel ge­nutzt , das wahr­sche­in­lich auf den Grund­ma­uern des ehe­mali­gen Pa­las steht.

 


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