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Das Neustädter Tor

Es zählt zu den schönsten mittelalterlichen Toranlagen in Norddeutschland. Es wurde in zwei Bauabschnitten fertiggestellt. Der jüngere rechteckige Turm wurde im 13. Jahrhundert errichtet, der ältere runde Turm um 1450.

Heute kann man das Tor passieren, indem man aus der Altstadt fährt. Die Putzblenden über dem Torbereich zeigen 5 aufgemalte Wappen von 1897:

Von links nach rechts:

- der preußisc­he König­sadler, der Re­ich­sad­ler des Bis­marc­kre­ic­hes mit dem auf­ge­leg­ten Ho­hen­zollern­schild, der Tan­germünder Ad­ler, der Ad­ler des He­ili­gen Römisc­hen Re­ic­hes De­uts­cher Na­ti­on und als letz­tes Bild der Bran­denbur­gisc­hen Ad­ler.

Die To­ran­la­ge ze­igt auch auf, das sich zum Tor­be­re­ich ne­ben dem eigent­li­chen Turm me­ist auch ein Vor­tor und ein kle­iner Hof (ein Zwin­ger) gehört ha­ben.

Fast ang­ren­zend zum Ne­ustädter Tor, steht die kle­ine Ni­cola­ikirc­he, in der sich he­ute eine Gast­wirt­schaft be­fin­det. Sie wur­de dem he­ili­gen Ni­kolai ge­wid­met. Der He­ili­ge Ni­kola­us ist der Schutz­pat­ron der Se­efah­rer und re­isen­den Händler.

Die Ni­cola­ikirc­he wur­de im 13. Jahr­hun­dert ursprünglich als eine Feld­ste­in­kirc­he ähnlich die der noch exis­ti­eren­den kle­inen Dorf­kir­chen in der Alt­mark er­rich­tet.

 


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