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Salzwedel

Zur Geschichte

Nach dem Ers­ten Welt­kri­eg ent­stand Ho­yers­burg als Ort­ste­il von Salz­we­del. Die Gründung der Si­ed­lung er­folg­te vor­rangig, um Russ­lan­dde­uts­che, die vor al­lem als Fors­tar­be­iter für die Stadt tätig wa­ren, an­zu­si­edeln.

Während des Zwe­iten Welt­kri­eges war ab 1942 auf dem Gelände einer Dünge­mit­telfab­rik in der Gar­de­lege­ner Straße ein La­ger für Zwang­sar­be­iter ein­ge­rich­tet, das von En­de Ju­li 1944 bis zum 14. Ap­ril 1945 als Außen­la­ger Salz­we­del, ein Fra­uen­la­ger des KZ Ne­uen­gamme, we­iter bet­ri­eben wur­de. Anfänglich 400 und später bis zu 1.500 zu­me­ist jüdisc­he Fra­uenhäftlin­ge un­ters­chi­ed­li­cher Na­ti­ona­litäten muss­ten für die Draht- und Me­tall­fab­rik Salz­we­del, eine Toch­ter­firma der Mag­de­bur­ger Pol­te AG, in zwei 12-Stun­den-Schich­ten Schwers­tar­be­it in der Mu­niti­ons­her­stel­lung ver­rich­ten. Am En­de des Zwe­iten Welt­kri­egs wur­den im­mer mehr Fra­uen aus an­de­ren Kon­zent­ra­ti­ons­la­gern vor den anrücken­den Al­li­ier­ten ins La­ger Salz­we­del trans­por­ti­ert und am 14. Ap­ril 1945 bef­re­ite die 9. US-Ar­mee dort 3.000 Häftlin­ge. Von 1946 bis 1950 war Salz­we­del kre­isf­rei. 1952 wur­de es dem ne­ugegründe­ten Be­zirk Mag­de­burg zu­ge­ord­net.

 


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